Gründungsmitglieder und Vorstand

Hier stellen sich der Vorstand und die übrigen Gründungsmitglieder in den nächsten Tagen persönlich vor und erläutern, warum Ihnen die Vereinsgründung so wichtig war und was sie erreichen möchten.

Kommentar von Bördy folgt

Berthold Berghoff (Bördy) als 1. Vorsitzender

Behinderte Menschen, die von ihrem Arzt eine Maskenbefreiung ausgestellt bekommen haben, haben trotzdem unter Schikanen und Anfeindungen zu leiden. Die Teilnahme am gesellschaftlichem Leben wird ihnen darüber hinaus mit willkürlichen Hausverboten erschwert. Die Gesellschaft muss dringend sensibilisiert werden für dieses Thema, die betroffene, geschädigte Gruppe muss unterstützt werden. Wir möchten helfen, aufklären und Lobbyarbeit leisten.

Christian Garcia Diaz als 2. Vorsitzender.

Viele “Maskenbefreite” sind täglich mit unangenehmen Situationen konfrontiert: müssen sich erklären, rechtfertigen oder ausschließen und sogar beleidigen lassen. Unser Ziel ist es, ebendiesen Menschen zu einem leichteren Alltag zu verhelfen, die aus gesundheitlichen Gründen kompromisslos auf eine Befreiung von der Maskenpflicht angewiesen sind. Es muss wieder möglich sein sachlich, rational und unpolitisch über die Thematik “Maske” zu sprechen.

Renée als Kassiererin

Mein Name ist Susanne, und ich habe mich entschlossen diesem Verein als Gründungsmitglied zur Seite zu stehen, weil ich das Thema enorm wichtig finde. Ich möchte die unterstützen, die Hilfe brauchen – einfach weil ich Mensch bin. Spaltung und Ausgrenzung scheint heute vielen wichtiger zu sein als ein Miteinander und Zusammenhalt, ich möchte dass Menschen wertschätzend miteinander umgehen, und dass diese Ächtungen aufhören! Wir sind soziale Wesen und brauchen einander.

Suse

Da ich selber gesundheitliche Probleme habe beim Tragen der Maske, aber keine Maskenbefreiung bisher bekommen habe, kann ich sehr gut nachvollziehen wie Menschen sich fühlen, wenn sie eine Maske tragen und es ihnen gesundheitlich schlecht damit geht. Wenn nun Menschen einen Attest zur Maskenbefreiung haben, ist es ihr gutes Recht, Aufgrund des Attestes keine Maske zu tragen.

Corinna

Ich habe nur noch 50 % Lungenvolumen und verengte Nasenscheidewände. Hinzu kommen noch Panikstörungen. Wenn ich eine Maske trage, bekomme ich noch weniger Luft und die nächste Panikattacke ist vorprogrammiert. Ohne Begleitung gehe ich nicht mehr aus dem Haus, da die Leute immer aggressiver reagieren. Das finde ich sehr schade, weil die Leute, die geschützt werden sollen, werden plötzlich vor dem Pranger gestellt! Für mich ist diese Vereinsgründung ein Segen.

Sabine

Ich fand die Idee des Vereins gut, wollte aber nirgendwo mehr mitmachen zur Zeit. Jedoch freue ich mich darüber als Joker die notwendige 7. Person gewesen zu sein um die Gründung zu ermöglichen.

Dirk